18Oktober

PCR – Polymerase Kettenraktion

vatersadmin Allgemein    

Um einen Vaterschaftstest durchzuführen, benötigen Labore heutzutage lediglich einen Mundschleimhautabstrich. Per Wattestäbchen wird im Mundraum eine solche Probe genommen. Nicht mal mehr Blut ist dafür notwendig. Wie aber wird aus einer winzigen Speichelprobe die Grundlage für eine DNA Analyse hergestellt? Dafür dient die Polymerase Kettenreaktion, kurz auch PCR – das Zauberwort im Labor:

Was ist die Polymerase Kettenreaktion

Die PCR ist eine Methode, die vorliegende DNA künstlich zu vervielfältigen. Dazu wird ihr ein Enzym zugesetzt, um die benötigte “Kettenreaktion” zu starten. So wird aus dem vorliegenden Material das immer wieder Gleiche neu geschaffen. Die PCR ist damit die Grundlage für viele verschiedene Laboranalysen. Einer davon ist die Herstellung eines Abstammungsgutachtens, oder eben einer Vaterschaftsanalyse.

DNA-Profil/Abgleich:

Für einen Vaterschaftstest von den teilnehmenden Personen Mundschleimhautabstriche genommen. Diese Proben werden durch die PCR vervielfältigt, um anschließend jeweils ein DNA-Profil herzustellen. Geht es darum, eine Vaterschaft zu einem Kind zu beurteilen, so können dann die DNA Profile (genetischer Fingerabdruck) aller Teilnehmer miteinander verglichen werden. Da das Kind von Mutter und Vater jeweils die Hälfte des Erbmaterials bekommt, kann anhand des Vergleiches der Profile genau festgestellt werden, ob der in Frage kommende Mann der biologische Vater ist.

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